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Vor gut 2000 Jahren war Myos Hormos das Tor des römischen Reiches nach Indien und Ostasien. Erst kürzlich entdeckten Archäologen, das dieser Hafen sich nur acht Kilometer nördlich von Quseir befunden hatte. | In seiner Blütezeit, etwa im Jahr 20 unserer Zeitrechnung, machten sich der Überlieferung nach 120 Schiffe jährlich von Myos Hormos auf den Weg nach Indien. Sie waren beladen mit Wein, Keramik, Glaswaren, Edelmetallen und Textilien. Auf ihrem Rückweg brachten sie rare Luxusgüter wie Gewürze, Medikamente, Seide und Perlen. | Es scheint, das der Hafen von Myos Hormos etwa ab dem zweiten Jahrhundert nicht mehr benutzt wurde. Während des 14. und 15. Jahrhundert erlebte der Hafen eine Renaissance, als er von Pilgerern auf dem Weg nach Mekka sowie dem wieder auflebenden Handel mit Indien wiederentdeckt wurde. | Heute kann man in Myos Hormos die antiken Hafenmauern und Fundamente und zahlreiche römische Amphoren besichtigen. Die Keramikscherben, die in der ganzen Gegend verstreut sind, zeugen von dem florierenden Handel, der hier einst stattfand. | | Hier finden Sie themenverwandte Bücher! |
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